Fast 1.000 Tesla Semi sind bereits bestellt. Fakten und Hintergründe zum elektrischen LKW


Helmut W
Helmut W

Tesla wird noch andere Bereiche aufmischen, weil die schnell Innovationen umsetzen gute Ideen haben und weil die die Batterien selber bauen und entwickeln und verbessern. Und alle Teslas "Nach Hause telefonieren" Unbezahlbare Informationen über Millionen von Meilen der Batterien haben. Und dann noch die Garantien wie lange die Halten werden, + laufend updates (OTA, Over The Air) schicken und plötzlich kann dein Fahrzeug "One more thing" auch noch Autonom fahren. Es wird nicht so schnell gehen wie 2007 als so ein neumodischer Taschen Computer mit Touchscreen die Welt veränderte/eroberte aber ein paar Etablierte werden verschwinden weil nichts vergleichbares kommen wird.

Vor 8 Tage
clément wagner
clément wagner

Endchudige Sie mein schlestes Deutsch, bin franzose, eure videos sind sehr intéressant. sie sprechen so ein schônes Deutsch!!! Schade Dass sie immer wieder die heslischen englische worte benutzen, die gibtes doch bestimt Auch Auf Deutsch !!?? Noch mal vielen danck fur die super vidéos. Amicalement Clément

Vor 26 Tage
Thomas Lehne
Thomas Lehne

Es gibt in Deutschland schon sehr gute Betriebe die einen 7,5 Tonner auf Elektro umbauen. Und auch mit hervorragenden Ergebnis. Entwickelt für den Stadtverkehr. Ich verstehe nicht das man in Deutschland so auf Tesla stehen kann. Tesla ist und bleibt ein Marketing C.. Wie Apple, aber Apple ist auch nur Software. Ein aktuelles iPhone hat an Material und Produktionskosten einen Anteil von Brutto 20,- Euro Ich bin immer am Maschinenbau orientiert. Es ist in diesen Marktsegment nur eine Frage der Zeit das man nicht mehr nur einen großen Monitor sieht,sondern auch die Technik dahinter. Wenn alle Tesla Fahrer die aus den Maschinenbau kommen ehrlich wären, Absoluter Mist oder?

Vor 2 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Ich bin studierter Maschinenbauer und finde Tesla auch unter dem Blech richtig gut. Und Sie sollten wissen, dass ein Großteil des Tesla Model S aus Deutschland stammt (Bosch, Conti, Drexlmayer, Recaro, usw.). Tesla ist viel, viel besser, als die Medien es verlauten. Tesla ist nicht das übliche US-Auto. Wie der Truck werden wird ... wir werden es sehen. Katastrophal für Deutschland ist, dass die großen Autobauer dieses Thema nicht mit Macht voran treiben, sondern es von Kleinen vorangetrieben werden muss.

Vor 2 Monate
1_2_Die
1_2_Die

Yup Elektro-Lkw (glaube in MAN-Umbau), wird hier (VW Sachsen in Verbindung mit Schnellecke) seit über einem Jahr werbewirksam - weil Hinz & Kunz und der Freistaat etc seinen Aufkleber drauf pappen durfte - als die Zukunft propagiert. Oder auch nicht, weil nach ca. 2 Monaten unregelmäßigen Betriebes das Ding nicht mehr zu sehen ist... angeblich Akkuprobleme. Für die innerbetriebliche Zapfsäule wurde passenderweise ein Behindertenparkplatz geopfert... man setz halt Prioritäten. Selbst der direkte Werksverkehr auf dem Werksgelände wird per Diesel-Lkw getätigt. Davor traf es allerdings schon ein anderes Projekt von Volkswagen und Schnellecke: der Erdgas-Lkw. Für ca. ein knappes Jahr fuhr eine speziell vergleitete Zugmaschine inkl speziellen Trailer, wirklich sehr leise und eine Wohltat als Anwohner. Dann aber, über Nacht, wurde dieser sang- und klanglos vor gut 3 Jahren durch einen betagten Diesel ersetzt. Sollten auch nur im entferntesten gute Testresultate aus den USA herüber schwappen ins mittelalterliche Europa, dann muss es Verordnungen hageln zum großflächigen und zwingenden Umstieg auf eLKW. Diese Alibi-Mentalität, wo aufgrund von staatlichen Fördergeldern einem Projekt für ein Quartal kamerawirksam gehuldigt wird, danach aber auf dem Schrottplatz endet, muss ein Ende haben. Gerade dieses verkehrs- und umweltpolitische Verbrechen JIT (Just in time) und JIS (Just in sequence) per Lkw gehört auf den Prüfstand. DHL & Co (DPD, Amazon etc) könnten das heute schon in Deutschland machen, denn die Routen allein zwischen den Verteilzentren und auch Flughäfen sind ja bekannt und ändern sich nicht stündlich/täglich/monatlich. (aber ist wie immer mit den Kissen: haben wir schon immer so gemacht - haben wir noch nie so gemacht)

Vor 3 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

DHL Supply Chain testet in USA bereits e-LKW.. Und die Post fährt bereits mit über 10k vollelektrischen Streetscootern. Die nächste Größe wird mit Ford entwickelt. Hermes und UPS bauen auch schon zügig Fahrzeuge der Sprinter-Klasse um. Man wartet nicht auf VW, Daimler & Co. Hier geht es ums Geldverdienen. E-LKW sind billiger in den Gesamtkosten. Und da hört der Spaß und die Lobbyarbeit auf.

Vor 3 Monate
Österreichischer Flochlandla
Österreichischer Flochlandla

Ich rechne mal nach: cw=0,36; Stirnfläche ca. 2,5x3m², Rollreibung voll beladen bei 40t ca. 0,01 (eher pessimistisch). Bei (Werksverkehr!) angenommenen 80km/h sind das an Rollreibung 3,9kN und Luftwiderstand 1,25kN, Leistung an den Rädern also 143kW. Mit Vorgelege- und Differentialgetriebe ca. 148kW Motorleistung; mit 95% Motorwirkungsgrad (optimaler Arbeitspunkt) und nochmals 95% FUR-Wirkungsgrad 165kW und mit peripheren Geräten (Elektronik, Druckluft, Klima, Licht) insgesamt 170kW - das sind etwa 2kWh/km. Mit bspw. 300km Lieferstrecke pro Tag wären das (300km/80kmh)*170kW = 640kWh - mit 6kg/kWh minimalistische 4t Akku-Masse. Bei Endpunkten mit Megachargern könnte der LKW sogar während des Be/Entladens aufgeladen werden und man kann dann entsprechend 300km pro Richtung schaffen (600km/Tag). Mit Reserve für 100km/h reicht ein 200kW-Motor (bei 40t!); als robuste ASM ausgelegt bedeutet das 750kg; mitsamt Frequenzumrichter wohl 800kg - es kommen wohlgemerkt 4 Motore, je einer pro Hinterrad - wiederum interessant, daß der Truck auch dann zumindest im Schneckentempo fahren kann, wenn einer oder mehrere Motore aus irgendeinem Grund ausfallen - keine Pannen auf der Autobahn! Synchronmaschinen mit Permanentmagneten wären mit

Vor 3 Monate
Jonas Stahl
Jonas Stahl

Gute Zusammenfassung, ich hätte noch ein paar kleine Anmerkungen, der Tesla hat keine Differenzialgetriebe und die 5kw für Klima, Licht, Elektronik und Druckluft halte ich für etwas zu hoch, da der Druckluftkompressor sicherlich geschaltet werden kann nicht wie beim Diesel dauern mitläuft und überschüssige Luft abblasen müssen.

Vor 3 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Sehr gut zusammengestellt.

Vor 3 Monate
Thorsten Schmidt
Thorsten Schmidt

Innerhalb von BMW Produktionshallen sind Verbrennungsmotoren verboten während der Produktionszeit, muss man halt auch bedenken wenn man erklären will warum irgendetwas elektrisch betrieben wird bei BMW

Vor 4 Monate
dronf
dronf

Man könnte das Maximalgewicht von Elektro-Trucks in der EU auf 60T anheben damit die Spediteure schneller auf E-Trucks umsteigen.

Vor 5 Monate
ManniLusch
ManniLusch

Dummerweise wird man aber vom Mautsystem eher belohnt, wenn man weniger Achsen hat. Die Brücken freuen sich schon...

Vor 4 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Man sollte als allererstes die Anzahl an Achsen und die Länge erhöhen. Das würde massiv unseren Straßen zu Gute kommen.

Vor 5 Monate
Anth Wo
Anth Wo

Tesla Semi + 20 ft Bliss Mobil (high Tech Wohnkabine) = mein Traum

Vor 5 Monate
Bruno Huwyler
Bruno Huwyler

Wir wollen den Tesla fahren sehen und dein Gesicht und dein Geplauder kannst du ausblenden ! Mieses Video !

Vor 5 Monate
live4trucking
live4trucking

... 2. Teil 2. Jetzt mal zur Bauweise vom LKW: Also ich muss sagen das ich das Thema Tesla LKW interessant finde, aber ich habe da sehr sehr viele Fragezeichen stehen. Ich habe von mehreren Dinosauriern gehört das die ganzen Technischen Daten die Tesla angegeben hat nur Theorie sind und die Werte noch im Realen nicht geschafft wurden. Aber ok, sagen wir mal das es böse Dinosaurier mir bösen Zungen sind und das ganze wirklich so fährt und funktioniert! Mein größtes Fragezeichen wo ich den Tesla gesehen habe (über die Medien meine ich jetzt) war wie das Bremsen beim Auflieger funktioniert. Bei den Dinosauriern wird ja alles über Luftdruck betätigt. Also die Bremsen funktionieren über Luftdruck und das Fahrwerk ist komplett Luftgefedert (wenigsten in den meisten Fällen heutzutage). Bleibt das auch so beim Tesla, wird er also separate Kompressoren haben die die ganze Luftversorgung sichern? Zweite Sache ist der Fahrerplatz in der Mitte von der Kabine - Das ist für den Alltag von einem Fahrer totaler Quatsch, egal ob wir von Mautstationen sprechen, dem Rangieren oder auch aus vielen anderen Gründen. Ich denke das die es wegen der Aerodynamik machen mussten und da ja bei den großen die Sesselfurzer die LKW bestellen werden sich die Fahrer auf jeden Fall freuen. Dann der Cw-Wert - Wie ist den der zu schaffen? In der EU gar nicht, weil nicht wie in den USA die Laderaumlänge begrenzt ist, sonder die Gesamtlänge für Sattelzüge 16,50m und für Gliederzüge 18,75m beträgt. Also würde diese Aerodynamik mindestens 5-6 Stellplätze kosten, was man absolut vergessen kann. Dazu kommt noch das die Sattelzugmaschinen bei uns wesentlich kürzer sind als in den USA und sich da schon die Frage stellt ob überhaupt die ganze Technik für 800 km Reichweite überhaupt reinpassen würde. Wissen Sie eigentlich warum die Dinosaurier-Hersteller so einen schlechten Cw-Wert haben? Ganz einfach, weil die in ca. 2,35m einen Wohnraum für den Fahrer schaffen müssen und zwar zwei große Betten, Schränke über der Windschutzscheibe (wenn wir schon bei der sind, die Größe und die Neigung der Windschutzscheibe beim Tesla ist der Traum von jedem Fahrer im Sommer, den Mist hatte MAN auch schon gebaut). Was ein LKW Hersteller aus Europa auf diesen kleinen Raum unterbringt, da kann man nur sagen Hut ab! Jetzt werden viele sagen das der Staat in der EU mit der Zeit die Gesetze ändern muss... Es reichen aber nicht die Gesetzte, sondern man müsste die kompletten Straßen, Zufahrten, Kreisverkehre, usw. neu machen um einen längeren LKW normal bewegen zu können. Der Tesla wie er da steht würde bei uns im Alltag nicht weit kommen! Es gibt da noch vieles was ich gerne ansprechen würde, aber leider bin ich auch schon müde und ich denke das Kommentar ist schon selbst lang genug. Eventuell können wir das Thema Elektro in der Transportwelt zusammen in einem Video ansprechen, da ich auch von meinen Abonnenten ständig gefragt werde was ich davon halte. Wenn Sie mal Lust und Zeit für sowas hätten, kann ich gerne nach München oder zu Ihnen kommen und noch detaillierter darauf eingehen ;) Hier noch kurz meine Meinung zu dem ganzen... Ich denke dass das Thema Elektro kommen wird und teils schon da ist. Aber in der heutigen Transportwelt bei uns wird sich viel ändern müssen damit das passieren kann. Ich sehe das ganze jetzt erstmal mehr in der Richtung Hybrid und muss ehrlich gestehen das ich das schon lange erwartet habe. Ich bin zwar kein Ingenieur und kann auch nicht sagen das ich mich 100% mit der Technik auskenne, aber wenn man sich die ganze Abgasanlagen die sehr viel Platz brauchen wegdenkt und an stelle von zwei 700l Tanks nur einen hat und auf der anderen Seite eine 120-150 kW und an stelle vom Retarder/Intarder ein Elektromotor verbaut wird, könnte man schon Fahrten durch die Städte rein elektrisch machen und die von Ihnen schon angesprochene Energie bei Talfahrten könnte in meinen Augen sehr gut genutzt werden. Ich denke das man in diesem Fall bei vielen Linienverkehren weit unter 15l/100km senken könnte. Was die deutsche Autoindustrie oder die LKW Hersteller angeht, da mache ich mir nicht viel Sorgen. Ich bin mir sicher das die sehr schnell nachkommen wenn das Thema Elektro für die richtig interessant wird. Ich muss jetzt ehrlich gestehen das ich mich nicht bestens mit dem Thema Tesla befasst habe, aber soweit ich weiß geht es beim Tesla größtenteils um die Batterie die ja soweit mir bekannt patentiert ist oder? Wenn das der Fall ist, dann läuft ja das Patent nach 10 Jahren ab (oder ist das nur bei Medikamenten so) und alle können diese Batterien kaufen. Wie gesagt, vielleicht liege ich falsch? Gruß aus Zadar Luka

Vor 5 Monate
live4trucking
live4trucking

Danke für das schnelle Feedback 👍

Vor 5 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Danke für die Info. Wir werden sehen, wie es klappen wird.

Vor 5 Monate
live4trucking
live4trucking

Hallo Herr Lüning, erstmal vielen Dank für das überaus interessante Thema. Ich selbst war LKW Fahrer und habe jetzt seit etwas mehr als 4 Jahren eine eigene Spedition mit mittlerweile 8 LKW (habe auch selber einen YouTube Kanal wo ich das Thema Selbstständigkeit in der Transportbranche anspreche). Da das Thema so interessant ist für mich und ich jetzt einfach frech behaupte mich da wesentlich besser auszukennen wird das ein laaanges Kommentar in mehrere Abschnitte unterteilt. Ich muss aber gleich vorwegnehmen das ich hier ausschliesslich für den europäischen Markt sprechen kann!!! 1. Die ganzen von Ihnen angesprochenen "Fakten" die für den Tesla sprechen: - Gewicht - Wenn ich es richtig raushören konnte wird mit Sicherheit der Akku bei 4-5 Tonnen liegen. Nur als Beispiel gibt es bei uns LKW (wie z.B. Tanklastzüge) wo die SZM (Sattelzugmaschine) knapp über 6 Tonnen wiegt. Ein normal ausgestatteter LKW mit dem größten Fahrerhaus, 1.200l Tanks, Vollverspoilert und mit einer sehr guten Ausstattung wiegt zwischen 7,5 - 8 Tonnen. Schon daran sieht man das es sich hier nicht um 1-2 Tonnen Unterschied handeln kann. Sie sagen 1 Tonne Diesel, aber warum? Für die 800 km Reichweite von Tesla (und einem optimal gerechneten Verbrauch) reicht dem Diesel LKW ein 200l Tank! Also Thema Gewicht ist ein sehr sehr großer Faktor der unglaublich ist. Später kommen wir noch dazu warum die Nutzlast so wichtig ist! - Betriebskosten - Also ich habe keine Ahnung wie Tesla auf die Kalkulation kommt, ich weiß aber wie meine Kalkulation aussieht. Und zwar, wenn man jetzt optimale Streckenabschnitte nimmt wie es Tesla mit seinen 800 km Reichweite sicher auch rechnet hat ein Scania R450 heute einen Verbrauch von 24l/100km (meine brauchen einen Schnitt von 27l/100km, das ist aber quer durch Europa mit Autobahn und Bundesstraße kombiniert). Rechnen wir jetzt mit 1,00€/l (Netto), auch wenn ich immer mit den großen Tanks in Luxenburg tanke für weit unter 0,90€/km. Man ist also bei 0,24€/km, da ich jetzt nicht weiß ob Tesla da die Reifen und Wartung gleich mitgerechnet hat, können wir das auch gleich machen! Ich tausche meine LKW alle 3 Jahre und mache in den 3 Jahren 450.000km. Die Wartungen mache ich alle 90.000km (bei Mercedes sind es schon 150.000km, also ein Mal pro Jahr) und zahle um die 1.000€. Das sind also 5.000€ / 450.000 km = 0,011€/km und ich brauche dazu noch einen Satz Reifen (die halten nämlich 220.000 - 250.000 km (wenn man nur Autobahn fährt auch mehr). Alle 6 Reifen kosten mich mit Montage 2.200€, was auf 450.000 km 0,005€/km ist! Alles zusammen ist also 0,26€/km oder 0,48 USD/mph!!! Haben die da vielleicht noch den Wertverlust mitgerechnet oder??? OK, von mir aus können wir auch den rechnen... Ein Scania R450 mit einem kleinem Fahrerhaus und einer soliden Grundausstattung kostet neu ca. 85.000€ (die großen zahlen weit unter 80.000€) und man bekommt nach 3 Jahren um die 50-55t€ für den Gebrauchten. Das ist ein Wertverlust von sagen wir 32.000€, was wiederum auf 450.000 km 0,07€/km sind oder insgesamt 0,33€/km (0,62 USD/mph)!!! Also, Tesla ist da wohl doch teurer oder man muss das ganze auf einen längeren Zeitraum rechnen, aber wozu wenn ich meine 0,33€/km bei diesem Modell habe? Noch so nebenbei, bei 3 Jahren und 450.000km kenne ich keinen der was an den Bremsen machen musste, da die meisten LKW Retarder/Intarder haben. Einen Steinschlag hatte ich bislang in 4 Jahren noch bei keinem LKW und die Standzeiten bei den Wartungen sind unwichtig. Mein Fahrer fährt am Freitag nach Hause, stellt den LKW bei Scania ab, macht seine Wochenendruhezeit und am Sonntagabend oder Montag holt er ihn wieder ab und fährt weiter! - Zeitverlust - Jetzt kommen wir zu dem von Ihnen mehrmals angesprochenen Zeitverlust auf bergigen Strecken. Also 1/3 an Zeit ist schonmal totaler Schwachsinn, man kann bei 9 Stunden Fahrzeit mit dem Tesla gegenüber einem "normalen" LKW (also jetzt kein Scania mit 730 PS oder ein Volvo mit 750 PS) vielleicht 30 Minuten reinbekommen, was aber auch eher nicht der Fall ist weil ja der Dinosaurier nie voll ausgelastet ist mit der gleichen Nutzlast. Auf jeden Fall würde ich bei so einer schweren Strecke gerne mal sehen wie der Tesla seine 800 km Reichweite schafft. - 30 - 40% der Ladungen sind Linienverkehre wo das Gewicht und die Strecke bekannt ist - Das ist auch absoluter Käse. Es kann eventuell so in den USA sein, aber in der EU ist das nicht der fall und zwar ganz einfach aus dem Grund da hier kein großer Logistiker (Dachser, DHL, DPD oder wer auch immer) einen eigenen Fuhrpark haben. Es sind alles Subunternehmer und davon fährt ein kleiner Teil Linienverkehr und der Großteil One-Way-Verkehre. Das heißt, man bekommt von dem Logistiker vielleicht sogar jede Nacht eine Tour von München nach Köln, die Rückladungen sucht man sich aber selbst. Und da hat man mit einem Kühler ein großes Problem wenn man keine 22 Tonnen oder dem der plane 24 Tonnen Nutzast hat. Mit anderen Worten... unmöglich! Ich weiß nicht warum Sie bei Ihren Whiskytransporten nur 23 Paletten laden und die Ware nur 16 Tonnen schwer ist, aber in einen Kühler passen 33 Europaletten (Doppelstock sogar 66) und unter Plane passen 34 Europaletten. Wenn ich Käse, Milch, Bier, Bananen, Holz, usw. fahre, dann ist man jetzt schon immer überladen. 2. Teil im anderen Kommentar...

Vor 5 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Danke für die Details.

Vor 5 Monate
Sam Vario
Sam Vario

Also dass es eher an Transportvolumen als an zulässigem Gesamtgewicht fehlt, ist so nicht richtig. In Land- und Forstwirtschaft, am Bau, bei Flüssigkeitstransporten und auch bei sehr vielen Schüttgütertransporten sowie jede Menge Metalltransporte sind die 40to jetzt schon nicht ausreichend. Ich gehe davon aus, dass in einigen Jahren das zulässige Gesamtgewicht auf mindestens 50to erhöht wird. Das wird einfach gebraucht... in den niederlanden fahren die auch heute schon mit mehr Gewicht. Und von 5to für den Antriebsstrang zu sprechen, ist auch schon lächerlich. Ein MAN d1556 wiegt trocken 870kg, ein ZF ecosplit 4 nur 305kg bzw mit intarder und ein bisschen Schnickschnack knapp 400kg, die 800 Liter Diesel weniger als 700kg. damit wären wir bei knapp 2to... wo sollen da bitte 5to herkommen!? Bremsen, Achsen, Differentiale usw braucht auch der Tesla, da führt kein Weg dran vorbei... zumal der Tesla ja sogar zwei Antriebsachsen hat, was viel Gewicht braucht. Antriebsachsen sind nunmal aufwändiger und schwerer. Aber der Tesla schafft es halt mit einem Elektromotor nicht, vernünftig anzufahren und bis Höchstgeschwindigkeit zu ziehen, da werden dann halt zwei verbaut... kostet alles Gewicht. Und bei 2to mehrgewcht gegenüber einem Diesel Lkw sind das immerhin 7-8% der nutzlast. Das macht sich bei entsprechenden, oben genannten Transporten extrem negativ bemerkbar. Anfang des Jahres kommt die Diskussion beim Rübentransport immer wieder. Beim Transport vom Feld zur Zuckerfabrik ist nutzlast gefragt. Alles, was über 40to hinausgeht, wird von der Fabrik nicht bezahlt, so soll ein überladen verhindert werden. das ist ein übliches Verfahren. Wenn man jetzt statt 200 Fahrten auf einmal 215-220 Fahrten hat, ist das nicht mehr so toll... und ich glaube nicht, dass es mit 2to mehrgewicht getan ist, das wird mehr sein... Akku, zwei Elektromotoren, zwei Antriebsachsen... da kommt einiges zusammen.

Vor 6 Monate
TheLichtspieler
TheLichtspieler

Das Positive an Tesla ist, dass die Aktien der etablierten Hersteller durch den negativ-Hype derzeit zu Kaufkursen zu haben sind. :D

Vor 7 Monate
grinzprince
grinzprince

http://www.google.de/amp/s/www.golem.de/news/hohe-nachfrage-elektroautos-kaum-zu-bekommen-1802-132649.amp.html

Vor 7 Monate
Moritz Wigger
Moritz Wigger

Deine Videos sind viel zu lang :) ansonsten gefallen mir deine Videos

Vor 8 Monate
Claus Bauer
Claus Bauer

Die Idee der funkelektrisch kommunizierenden Kolonnenfahrt ist aber nicht neu. Die hatte ich schon vor vielleicht 15 Jahren - also nur privat für mich und eben wie man so im Bekanntenkreis diskutiert... Der Haupteinwand der Diskussionspartner im Bekanntenkreis war übrigens immer, was denn das dann für ein Riesenproblem sei wenn da auf der Autobahn so eine lange LKW-Schlange unterwegs ist. Mein Gegenargument: Dafür zieht diese Schlange ja LKWs aus dem übrigen Verkehrsraum Autobahn ab. Okay - für Raser vielleicht ein Problem, weil dann eben der Verkehr für eine gewisse Zeit auf der Überholspur auf 120 runter ginge. Ich finde das akzeptabel - und es spart sogar noch Energie bei den PKWs die dadurch ja in dieser Zeitspanne auf ein vernünftiges Tempo gedrosselt werden. Insofern wundert es mich echt, dass es das noch nicht gibt. Diese Technik ist doch beim Verbrenner auch nicht viel schwieriger umsetzbar als beim E-LKW. Vielen Dank für diesen interessanten und informativen Bericht.

Vor 8 Monate
bogdan marian doana
bogdan marian doana

http://www.one-giga.com/ FlashBatteryTM for Electric Vehicle. A new-generation battery that charges fully in 5 minutes, providing a range of 300 miles StoreDot is developing a new type of electric-car battery consisting of proprietary organic compounds – based on the innovative materials used in its flash battery for mobile devices. The EV flash battery will enable a charging experience which is very similar to fueling a gasoline car. http://www.store-dot.com/business-units The EV flash battery enables full charge in 5 minutes, providing up to 300 miles (480 km) of driving distance, depending on the model of your EV. StoreDot fast charging technology shortens the amount of time drivers have to wait in line to charge their cars, thus also reducing the number of required charging posts in a given charging station

Vor 8 Monate
Messias der Heilige
Messias der Heilige

Hey Horst teste doch mal den den ,,Hyundai Kona electro,, soll wol 470km Reichweite zum Schnappipreis bieten!

Vor 8 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Leider habe ich keinen Zugriff auf andere Autos. Und ich möchte keinen kleinen Händler schädigen und eine Probefahrt machen, ohne wirkliche Kaufabsicht. Wenn müsste mir der Hersteller (bzw. der Importeur) den Wagen zur Verfügung stellen. Aber um mich pro aktiv darum zu kümmern habe ich leider keine Zeit.

Vor 8 Monate
Mihi Gyver
Mihi Gyver

bessere Leistungs Daten als Züge? AKKU? GUMMI? meiner Meinung nach schon verloren. Herr Lüning versuch nur gerade mal seine Tesla Aktien auf aufzupolieren...

Vor 8 Monate
Mihi Gyver
Mihi Gyver

Auch die Züge werden in der Zukunft automatisch fahren. Hier wird die Zukunft mit der Vergangenheit verglichen. Bei grossen Strecken zb. einmal quer durch Europa werden Züge dann günstiger werden. Die Züge könnten dann mit Containern beladen sein. Die dann Automatisch für die Feinverteilung auf Lastwagen geladen werden.

Vor 8 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Bedenken Sie, dass Züge nur dahin fahren, wo Gleise liegen. Und die gigantischen, langsamen Züge werden durch irre viel Personal verwaltet. Es gilt nicht nur die Physik zu schlagen - auch die alten Seilschaften.

Vor 8 Monate
Sam Vario
Sam Vario

Dass mehrere Motoren an mehreren Achsen sitzen und verschiedene Übersetzungen haben, sodass immer der bestmögliche Wirkungsgrad erreicht werden kann, ist ein uraltes Konzept. Und "hochintelligent durchdacht" ist es zwar, aber NICHT von Tesla. Der erste mir bekannte Antrieb, der mit diesem Prinzip funktioniert wurde bereits 1993 (?) zum Patent angemeldet und funktioniert mit mehreren hydraulischen axialkolbenmotoren mit variablem Volumen. Damit werden Wirkungsgrade von teilweise über 96% (natürlich ohne Pumpe) erreicht, also sogar besser als Elektromotoren. Ein Getriebe nach diesem Prinzip befindet sich auch in dem Traktor auf meinem Profilbild... dort wird ab etwa 25kmh der vorderachsantrieb entkoppelt, um den Wirkungsgrad noch weiter zu steigern. Offensichtlich hat Herr Lüning von Lkw nicht viel Ahnung. Die Bremsen eines Lkw werden nur selten benutzt, meist zum anhalten. Der größte Teil wird normalerweise über den motor und den retarder (Öl oder Wasser) gebremst (und NICHT Wirbelstrombremse). Dabei wird der Trailer auch nicht gebremst, der Tesla wird wohl auch nicht den Trailer bremsen, wenn er mit rekuperieren auskommt. Dass heutige Lkw so schlechte cw Werte haben, ist der Politik geschuldet. Die Lkw dürfen eine bestimmte Länge nicht überschreiten und um möglichst viel Transportvolumen zu erreichen, muss die Kabine natürlich möglichst kurz sein... das geht natürlich nur zu lasten des cw Wertes und auch Tesla kann da nicht zaubern... ich wette, dass die Kabine des tesla in kürzester Zeit von allen lkw Fahrern gehasst wird, weil kein Platz drin ist... mir sieht die Kabine aber auch erstaunlich lang aus, ich bin mal gespannt, wie die Politik reagiert und längere Lkw zulässt (Gigaliner sind ja auch Eingang anderes Kaliber). Zum Akkugewicht: Geht man von 500kg für 100kWh aus, dann sind das immernoch rund fünf Tonnen. Eine komplette Diesel Zugmaschine wiegt nur acht! Und ohne Kabine und Fahrwerk kommt auch der Tesla nicht aus. Ich weiß ja nicht, wie Herr Lüning sich das gedacht hat, aber bei Pkw ist es ja ganz eindeutig so, dass Elektrofahrzeuge wegen der batterie schwerer sind. Und das soll jetzt beim Lkw, wo der Tank bzw die Batterie einen viel größeren Stellenwert hat, anders sein? Das ist wohl ein schlechter Scherz :D Noch zwei Sätze zum Wirkungsgrad: Laut Tesla verbraucht der Truck 125kWh auf 100km. Bei einem angenommenen Wirkungsgrad von großzügigen 90% entspricht das wiederum einem Wirkungsgrad von über 35% (eher 40%) beim Diesel-Lkw, der bei deutlich schlechterem cw Wert und ohne rekuperation auch nur 30-35l/100km braucht. Also entweder sind Diesel-Lkw enorm effizient oder der Truck erreicht bei weitem keine 90%...

Vor 8 Monate
TheKnopex
TheKnopex

LKW ist Singular und Plural, LKWs ist Falsch ;)

Vor 8 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

LKWs ist neu und LKW ist alt ;-)

Vor 8 Monate
emuloVretsaM
emuloVretsaM

600 LKWs bestellt zum Testen? Sicher...

Vor 8 Monate
emuloVretsaM
emuloVretsaM

Das klingt realistischer, keine große Firma bestellt eine derartige Menge an noch nicht erprobten LKW, und spielt den "Betatester". Auf jeden Fall interessant was daraus werden wird!

Vor 8 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Man wird erst die handfesten Ergebnisse abwarten, bevor man weitflächig umstellt.

Vor 8 Monate
Arschkarten Paule
Arschkarten Paule

Wann bekommt der Laie das endlich mal auf die Reihe...: Bei einem *Sattelzug* heißt "das Ding" *hinten* , was die sogen. Sattelzugmaschine ( "das Ding" *vorne* ) hinter sich her zieht, *A u f l i e g e r* - weil dieser (daher die Bezeichnung) auf der Zugmaschine *aufliegt* ... ...während bei einem *Gliederzug* (der Laie sagt auch "Hängerzug") der sogen. Triebwagen ( "das Ding" *vorne* ) einen *Anhänger* ( "das Ding" *hinten* ) hinter sich herzieht, der *hier* deshalb so heißt, weil er - und jetzt kommt´s - hinten am Triebfahrzeug *angehängt* ist!

Vor 8 Monate
highniklas
highniklas

Wir werden sehen ;) erstmal muss Tesla die Liefer Probleme in den Griff bekommen sonst werden ganz schnell viele von der Vorbestellung abrücken

Vor 9 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Wenn es für die Logistiker Geld zu sparen gibt, dann werden die das machen. Das unterscheidet den emotionalen PKW-Käufer vom Controller.

Vor 9 Monate
O. Rothe
O. Rothe

Ich sage schon lange, das Tesla überbewertet ist. ?Blase?

Vor 9 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Da folgen Sie aber den falschen Nachrichtenseiten. Es sieht aus nicht-deutscher Sicht ganz anders aus: http://youtu.be/KlLrU6c3HbA

Vor 9 Monate
Maurice Wirkner
Maurice Wirkner

Vielen Dank für das super interessante Video

Vor 9 Monate
SuperV8driver
SuperV8driver

Ein standart sattelschlepper kostet ca 90 000 euro und ist universell einsetzbar (zB auch im forstbetrieb oder baustellenbetrieb , hier kann ein tesla nicht fahren obwohl er doch im kurzstreckenbetrieb optimaler einsetzbar wäre, aufgrund der bescheidenen reichweite. Dass 800km nur unrealistisch erreichbar sind ist ihen ja klar, im bergigen gebiet sind eher 150-200km realistisch bei 40tonnen und unter ausnützung der leistung (bei gegebener erwärmung der akkus usw) Wieviel kostet ein tesla semi? Hinzu kommt, dass der lkw doch nur in verbindung mit dem tesla anhänger optimale L widerstandswerte erreicht. Was für Europa noch wichtig ist: gibt es eine kurzhauber variante, um die längenvorschriften bestmöglich ausnützen zu können? Und absolut wichtig, hierbei bin ich auf ihre meinung gespannt: sie kennen das parkplatzproblem auf den autobahnen, wie sollen die tesla lkw dort laden?

Vor 9 Monate
Stephan Plümer
Stephan Plümer

Wo es bergauf geht geht es meist auch irgendwann wieder bergab und da holt sich der E-Lkw halt seine Energie wieder, als ich früher nach Afrika gefahren bin konnte ich eigentlich nie einen großartig höheren Verbrauch feststellen bei meinem Allrad (Diesel) Lkw wenn ich über die Alpen nach Genua gefahren bin und ich konnte nicht rekuperieren, 640km Aufladen in 30min passt doch ideal zur vorgeschrieben Pause von 45min nach 4h ... Super ;)

Vor 2 Monate
SuperV8driver
SuperV8driver

danke für die antwort, klingt durchaus realistisch. ja mit 200km hab ich eher an die sehr bergige gegend in österreich gedacht, aber stimmt schon dafür ist er erstmal nicht ausgelegt. naja bin gespannt, hab mit jetz mal ein model 3 vorbestellt (jap ich frag nur gerne nach und lass mich dann positiv überraschen, und zu den ewigen c02 diskussionen bezüglich eauto c02 produktionsausstoss hab ich mal nachgerechnet (was für mich allerdings kein kaufgrund war) und bin zum schluss gekommen, dass wenn man abolut negativ rechnen der diesel einen vorsprung von 110tkm hat, nachdem ich ein auto aber 300tkm in relativ kurzer zeit nutzte hat es rein klimatechnisch für mich mit sicherheit einen vorteil, wobei gesagt werden muss, mit welchem co2 anteil wird gerechnet ,,,, kommt ja ganz auf den betreiberstandort des autos an und den produktionsstandort der akkus usw..... nicht ganz so einfach) und all diese negativen aussagen gegenüber e autos und der stromproduktion... auch wenn der strom in einem kohlekraftwerk erzeugt wird kann dort die abgasreinigung effizienter und genauer durchgeführt werden als bei jedem diesel pkw einzeln, auch steigt der wirkungsgrad eines großölkraftwerkes ja im vergleich zu einem diesel pkw mit schnitt wirkungsgrad von 18%) nun ja, trotzdem muss ich sagen dass es zur zeit durchaus einsatzgebiete gibt wo der dieselmotor überlegen ist (noch) und aus rein wirtschaftlicher sicht rechnet sich ein e auto nicht für jedermann, aber man kann es sich ja durchrechne sofern man das kann :-) und muss auch bereit sein sich etwas anzupassen. in diesem sinne , machen sie weiter mit ihren berichten und auswertungen , daumen hoch von mir!

Vor 9 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Der Tesla Semi ist nicht auf den deutschen Markt ausgelegt. Dazu ist er zu unwichtig. Zuerst geht es um USA. Da sind die Parkplätze riesig. 150-200km sind es jedoch bestimmt nicht. Da sind Sie zu negativ. Nicht zu vergessen, dass man die Energie bergab heftig wieder zurück bekommt. Aber die ewigen weiten in den Flächenstaaten ... für den Semi kein Problem. Die Konzerne werden es mit den 1.000 bestellten Exemplare testen. Und wenn es nicht klappt, werden sie weiter Diesel fahren. Das ganze gleich wie die Deutschen von Anfang an abzulehnen kann einen sehr schnell aus dem Wettbewerb katapultieren, wenn die Lieferfristen dann zu lang sind. Deshalb machen vorausdenkende Unternehmen jetzt Tests. Und da kann nicht geschummelt werden. Das weiß Tesla. Ich gehe deshalb von realistischen Zahlen aus.

Vor 9 Monate
Reiner Weiher
Reiner Weiher

Hallo Herr Lüning, da wir schon richtig Freunde geworden sind, auch zu ihrem Bericht mein Kommentar. Also auch wenn man die Regeln von Adam Riese sehr großzügig auslegt. Sechshundert Bestellungen sind nicht wie in ihrem Blockletter 1.000 Fahrzeuge. Das die Ankündigungen so vollmundig sind. Nah ja, das waren die Produktionszahlen vom Model 3 ja auch. Realität sieht leider anders aus. Die Bekanntgabe zum Semi ist aber auch nichts anders als dass was sie bei den anderen Herstellern immer kritisieren. Es sind NUR Ankündigungen. Wir werden, es wird, wir machen. Ok, wenn es dann nicht klappt oder erst viel später kommt wie beim Model 3 !!??? Was sicher ein Problem sein wird, sind die Batterien zu einem vertretbaren Preis, mit einem noch praktikablen Gewicht ( Zuladung) anzubieten. Denn ihr 40 Tonner hat ja keine 40 Tonnen Zuladung. Ökonomie spielt aber in der Logistik eine gewaltige Rolle. Sicher auch die Gesamtkosten. Aber wir werden sehen. Wir hören voneinander.

Vor 9 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Nach den 600 Bestellungen kamen die 125 Bestellungen von UPS noch dazu. Und ein Satz von kleineren Bestellungen. Die 1.000 dürften zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits erreicht worden sein. Wenn ich mir Ihre Antwort durchlese, dann haben Sie das Video nicht gesehen. Ich habe in der Zwischenzeit mit Logistikern gesprochen. Die sprechen nur von 90% Fahrten am Gewichtlimit. Und die mittlerweile 1.000+ bestellten Fahrzeuge wurden allesamt von Firmen bestellt, die ihre Strecken genau kennen und am Volumenlimit fahren (Pepsi, UPS, DHL Supply, etc.).

Vor 9 Monate
BKF-Gott
BKF-Gott

Entschuldigt, wenn ich bei den Ausführungen mal kräftig lachen muss. Nichts gegen den Elektroantrieb, aber hier fehlt einiges an LKW-Wissen.

Vor 10 Monate
Christoph Reinke
Christoph Reinke

Ist es nicht aber sinnvoller das die Waren wieder auf die Schiene kommen, statt immer mehr LKW auf der Straße zu haben? Außerdem ist die Frage wie ökologisch ein Elektroauto wirklich ist, hinsichtlich Akku und Stromerzeugung etc ... .

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Zu 1. Was gerne verschwiegen wird: Die Schiene ist voll. Nichts geht mehr drauf. Über Nacht ist auf den Zentralstrecken die maximale Zuglänge und die schnellste Zugfolge erreicht. In der Fläche, in die man in der Regel nicht muss, geht noch was. Aber dort sind auch die Straßen leerer. 2. Dass E-Autos und E-LKW einen bis zu 2,5-fach besseren Wirkungsgrad haben und Großkraftwerke zur Stromerzeugung nur 1/10 der Schadstoffe von Verbrennungsmotoren wegen der schieren Größe des Brennraums haben, wurde hier auf dem Kanal schon oft erklärt.

Vor 10 Monate
Martin Wehrle
Martin Wehrle

Danke für das Video! Ist manchmal ein bisschen langatmig und ich trinke keinen Whisky.... Aber OK :) . wenn etablierte Hersteller sagen, das geht nicht, muss man natürlich auch Strukturen, Seilschaft und Machtgefüge in solchen Unternehmen sehen. Man macht aus tausenden Benzin- ingenieuren nicht in wenigen Jahren Elektriker. Es ist ein bisschen wie Internet und eCommere. Vor 20 Jahren als ich meine erste Website mit Bestellformularmachte hieße es: das wird sich niemals durchsetzen. Dann sage man: wir müssen jetzt alle online sein. Muti-channel ist die Zukunft. Sozusagen Hybridantrieb. Also den alten Vertrieblern nicht weh tun, aber auch ein bisschen modern sein. Heute ist es so dass aus dem nichts Milliarden unternehmen wie zalando entstanden sind, die angeblich nie profitabel werden, während die multichannler noch immer hinter der profitbilität her hinken... Es ist ein Strukturprobleme in alten Strukturen zu sagen: den dampfmaschinen- Heizer gibt es auf der elektrolok nicht mehr.

Vor 10 Monate
MrTorre05
MrTorre05

Naja das mit dem LKW ist vieleicht garnicht mal so dumm da ja solche Firmen eher weniger auf den Kaufpreis achten sondern mehr auf die Gesamtkosten und natürlich sind solche LKW's gut fürs Image

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Seitdem die Zinsen nahe Null sind, werden die TCO wichtiger als der Kapitalaufwand.

Vor 10 Monate
Aeschek
Aeschek

Die Aussagen zur Bremse sind nicht ganz richtig. LKW bremsen kaum mit der Betriebsbremse, Sonden meist über den Retarder. Der Verschleiß, insbesondere bei Langstrecken, ist nahezu null. Leider ist die Energie, die in den Retarder geht, verloren. Auch Unfälle, bei denen der Anhänger das Zugfahrzeug überholt, gibt es seit Jahren nicht mehr.

Vor 10 Monate
Marcin Bonk
Marcin Bonk

Top Analysiert! Unsere LKW's fahren auch nicht mit maximaler Zuladung. Ich denke, wenn man überwiegend Stahl fährt, dann wird man noch auf konventionelle LKW's zurückgreifen müssen. Was aber der wichtigste Vorteil beim Tesla Truck sein wird ist der wegfall von Quartalsmäßigen Inspektionen :D Also Öl, Verschleiß und und und Mit jeder Inspektion fällt ein LKW aus und kostet nur Geld. Wo ich aber das ganz große Problem sehe ist, dass man immer Fixe Ladepunkte benötigt. Wenn man seine Lenkzeiten, wegen Stau oder anderen nicht Vorhersehbaren Dingen, überschreitet und dann nicht an die nächste Ladestation kommen wird :) Daher fehlt derzeit noch eine konkrete Lade Infrastruktur für die Stromer Brummis! Ansonsten werden nur die großen davon Profitieren können. Kleine Speditionen leider eher weniger. Daher könnte es sein, dass die kleinen Speditionen verdrängt werden da diese es sich nicht leisten können große Gelder zu Investieren. Mal sehen wie das in 5 Jahren aussehen wird.

Vor 10 Monate
panzer881
panzer881

Sehr geehrter Herr Lüning, nachdem Sie oft abweichende Meinungen vom Mainstream vertreten, könnte Ihnen auch eine Löschung bzw. Zensur durch google/youtube drohen! Vielleicht wäre es sinnvoll die Videos auch auf http://www.bitchute.com hochzuladen? Die Zensur wird mittlerweile unerträglich, dagegen muß man sich wehren! Bei youtube und facebook wollen sie offenbar nur mehr Kätzchenvideos! Ich hoffe, daß bei uns in Österreich der Gesetzgeber gegen derartige Sperren vorgeht! Denn es ist unerträglich wenn Marktführer die Macht haben, unliebsame Meinungen einfach zu unterdrücken! Für Strafsachen sind ohnehin unsere Gerichte zuständig, aber sicher nicht ausländische Firmen!

Vor 10 Monate
panzer881
panzer881

http://youtu.be/sTK0mCphvoQ

Vor 10 Monate
panzer881
panzer881

Das habe schon viele geglaubt, bis sie doch gelöscht oder gesperrt wurden, die haben auch niemanden beleidigt oder beschimpft! :-) Pro US-Meinung hilft sogar Trump nicht weiter, den hätten sie auch schon gesperrt, wenn er nicht der Präsident wäre! Heute reicht es schon, nicht an den CO² Klimawandel zu glauben um den Hass der Linken und Linksliberalen auf sich zu ziehen! Gerade bei Euch in der BRD, wenn es wieder zu einer großen Links + Noch-Linker Koalition aus CDU und SPD kommt! Egal, weiterhin viel Erfolg, wieder ein interessantes Video!

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Sehe ich ganz anders als Sie. Meine Meinung weicht von der deutschen Meinung ab. Nicht aber so sehr von der liberaleren US-Meinung. Ich bin auch Silicon Valley und der Globalisierung gegenüber aufgeschlossen. Was ich gar nicht mag sind unflätige Ausdrücke und Beschimpfungen und extreme nationale Äußerungen. Das zensiere ich weitgehend selbstständig. Damit ist mir noch nie ein Video zensiert worden. Mein Kanal wächst gut - also werde ich vom System auch ordentlich eingeblendet. Alles gut. Zum Wechsle auf eine andere Plattform sollten Sie sich mal dieses Video ansehen: http://youtu.be/NbNAzn42Ulw

Vor 10 Monate
Mike 312
Mike 312

23 Paletten auf einem LKW ? Wieso fährt der halb leer ? Standard-Sattelzug fast 34, Wechselbrücke 36, Bei ihrem Whisky könnten sie auch 2 stöckig laden, sprich 68 oder 72 Paletten.

Vor 10 Monate
Mike 312
Mike 312

Bleibt noch, der Tesla Semi ist eine 6x4 Sattelzugmaschine wie sie in den USA und Kanada überwiegend eingesetzt wird. 2015 waren das in Deutschland 4% der LKWs, in Europa 8% wenn man von Hauber oder Frontlenker mal absieht. Auf Grund der Zulassungsbestimmungen sind die meisten Sattelschlepper in Europa 4x2 oder 6x4/2, da wird es schwierig mit 4 Motoren. Die Masse der LKW sind keine Sattelschlepper und meist im Stadtverkehr eingesetzt. Da spielt weder die Beschleunigung noch die Aerodynamik eine Rolle. Der Tesla Semi ist die Nische in einer Nische.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Wir reden nicht von den kleinen Euro-Paletten. Sondern von den übergroßen Chep. Und wegen der großen Umverpackungen kann man nicht doppelstöckig laden. Und ich habe zu dieser Zahl ja hinzu gesagt, dass ich mich nicht wirklich erinnere, wie viele das waren.

Vor 10 Monate
Albtraum Kernkraft
Albtraum Kernkraft

Herr Lüning, bei 22:50 erzählen Sie etwas Böldsinn. Sie rechnen die Leistung des Akkuspeichers runter auf den Tesla Akku. Der Speicher ist aber auf die 100MW begrenzt durch die Wechselrichter Elektronik und nicht durch die Zellen im Speicher. Die Tesla Zellen sind mit 4C max. zu Laden, können 5C Dauerendladerate und 10C kurzfristig leisten. ( C ist der Faktor Kapazität zu Lade/Endladestrom welcher sich linear zur Speicherenergie verhält) Somit kann der Semi Akku mit 960kWh Energie dauerhaft 4,8MW und 9,6MW beim Beschleunigen liefern was 13000PS (!) bedeuten würde. Nur darauf werden weder die Steuerung noch die Motoren ausgelegt sein. Die Ladeleistung müsste demnach um 2MW liegen...

Vor 10 Monate
Albtraum Kernkraft
Albtraum Kernkraft

Nein, die Spannung hat keine Auswirkung auf die C Rate! Der Faktor gilt für Ah zu A genau wie Wh zu W. Beispiel eine Zelle mit 3,7V und 5Ah (18,5Wh) soll mit 2 C geladen werden, das sind dann 10A Ladestrom, oder eine Ladeleistung von 37W. Eine Lade und Systemspannung von knapp unter 1000V macht Sinn, denn das ist die Grenze für eine Reihe Vorschriften. Um z.b daran arbeiten zu dürfen reicht ein Energieelektroniker nicht mehr aus, beziehungsweise der Zusatzschein für über 1000V muss jedes Jahr neu gemacht werden.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

In Prinzip haben Sie recht. War ein Fehler. Aber noch wissen wir nicht, mit welchen Spannungen die Traktionsbatterie im Tesla läuft. Diese bestimmt ganz wesentlich das C. Ich tendiere dazu anzunehmen, dass auch Tesla auf knapp 1.000V bei den Megachargern geht.

Vor 10 Monate
Roggen1000
Roggen1000

Hallo Marcus. Finde ich gut, dass du ein Livestream machst und über das Thema diskutierst. Ich muss zwar lachen, wenn ich das höre, dass es Leute gibt, die sagen Elon ist der Sektenführer. Wenn einer kommt und der Beweis erbringt, dass es funktioniert und die Leute begeistert. Ist er doch nicht ein Sektenführer, jeder kann doch selber entscheiden was er will und es geht ohne Zwang. Ich bin heute in Oftringen schnell beim Supercharger durch gefahren und habe einer Kollegin gezeigt wie das funktioniert und was ein Tesla ist. Bin ich jetzt ein Sektenmitglied???? Gruss Reiner

Vor 10 Monate
richy
richy

Hallo und danke für Ihr Video! Ich würde mich über eine detaillierte Vorstellung Ihres Unternehmens freuen: Umsatz, EK, Gewinn, Anzahl der Mitarbeiter usw. als Modellbeispiel für ein Familienunternehmen. Danke

Vor 10 Monate
Coffeeshock [CG]
Coffeeshock [CG]

Naja also nach der Seitenscheibe ist doch noch genug Platz für eine Kajüte. Unsere Europäischen LKW haben auch nicht mehr Platz. Wärend man in den USA noch ein halbes Wohnzimmer hinter der Kabine hat, haben Unsere LKW ein besseres Raumkonzept, wodurch der Fahrerraum zum Wohnraum umfunktioniert werden kann.

Vor 10 Monate
Ri Va
Ri Va

Die große Frage wird sein ob Tesla den Akku mit in die Garantie einschließt und wie lange der Akku seine Leistung halten kann, wenn die Akku nach 1 Mio. Kilometer getauscht werden müssen wäre das schon eine Wahnsinns Leistung bleibt aber die Frage wie hoch die Kosten für den Tausch sind, grundsätzlich aber ein großer schritt in die Zukunft, ich hoffe das Tesla hält was sie versprechen.

Vor 10 Monate
Whisky.de
Whisky.de

1. Mio. km erreichen solche LKW recht schnell. Da sie tagein-tagaus fahren. Nach 3-5 Jahren haben sie diese Strecken runter. So lange müssen Akkus zeitlich auf jeden Fall halten. Die Zyklenzahl liegt dabei weit unter den kritischen Werten. Null Probleme zu erwarten. Und wenn mal ein Modul kaputt geht, dann wird es halt einzeln getauscht. Auch kein Beinbruch. Also wird es die Garantie geben. Das hat Elon Musk so auch auf der Vorstellung gesagt.

Vor 10 Monate
Viktor Hugo
Viktor Hugo

Hier noch ein Link zum Byton http://www.youtube.com/watch?v=fHUaqkZNSmA&sns=em

Vor 10 Monate
Alex K.
Alex K.

Ein weiteres Geldgrab.

Vor 10 Monate
Viktor Hugo
Viktor Hugo

Hallo Herr Lüning, der Semi ist noch in der Vorbestellphase. Der Byton (Byton.com) lässt sich auch vorbestellen. Ich weiß, dass Sie Tesla-affin sind. würden Sie das Modell vorbestellen? Verkaufspreis soll Ca $ 45000 sein. Lieferung in 2020. wenn ich ein Model 3 jetzt bestellen würde, dann müsste ich bis 2023 warten. Wann rechnen Sie mit ihrem vorbestellten Model 3?

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Nein. Es fehlt für Fernstrecken das Ladenetz. Und für einen Stadt-/Landkreiswagen ist das Model von den Abmessungen her zu groß. (Nebenbei - rein persönlich - ist mit die C-Säule, wie beim i3 und dem neuen Leaf viel zu häßlich)

Vor 10 Monate
Ideologie123
Ideologie123

Hallo Herr Lüning wie sieht es eigentlich aus mit der Ökologie der Akkus der Tesla Modelle? Ich bin ja sehr für Strom Autos allerdings habe ich bedenken was die Batterien drin haben

Vor 10 Monate
Ideologie123
Ideologie123

Horst Lüning Danke für die Antwort. Dann würde dem umstieg ja im eigentlichen nichts im wege stehen.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Was ist denn da drin? Vor allem Kupfer, Stahl und Aluminium. Die 7-10kg Lithium und ein wenig Kobalt machen den Kohl nicht wirklich fett. Seltene Erden braucht es nicht für die Akkus. 99+% sind recycelbar. Viel schlimmer sind Katalysatoren für Verbrenner. Das Platin, Rhodium und Palladium ist richtig selten und geht zu 50% über die heißen Auspuffgase verloren und kann nicht recycelt werden. Hier zwei Videos zum Thema: http://youtu.be/WDXqSwomn1c und http://youtu.be/yIGfMtmPnyc

Vor 10 Monate
Alexander Hausladen
Alexander Hausladen

Herr Lüning drehen sie eigentlich auch mal ein Video über E Motorräder?? Finde ich ein sehr spannendes Thema besonders die Motorräder von Zero sind ja quasi die Teslas unter den Motorrädern und benzinbetriebene Motoräder sind ja bekanntlich richtige Dreckschleudern

Vor 10 Monate
Herzlich Willkommen
Herzlich Willkommen

Ein tolles Video, gleichzeitig ist es eine sehr unschöne Vorstellung, dass LKW Transporte immer effizienter und ebenso kostengünstiger werden. Eine Folge wird sein, dass der Vekehr durch fahrende und parkende LKWs noch überladener wird. Die ohnehin schon überfüllten Straßen in bestimmten Regionen werden noch voller und irgendwann ist jeder dritte Einwohner in unserem Land (Achtung: ich übertreibe gerade absichtlich) Lastwagenfahrer, so einen stupiden Job sollten wirklich nur Leute machen müssen denen es auch gefällt.

Vor 10 Monate
TheAltair236
TheAltair236

Hallo Herr Lüning, zum führerlosen fahren habe ich ein kleines Beispiel in den 80ern war man überzeugt dass im innerbetrieblichen Transport nur noch Fahrerlose Transportsysteme unterwegs sein werden. Und was haben wir heute? Naja immer noch jede Menge Gabelstapler und Handkommissionierer. Und so wird es auch mit den LKWs laufen. Diese sind in einigen Fällen sinnvoll. Wenn z.B. lange Strecken, bei denen ein Wechsels des Containers von LKW A auf LKW B stattfindet. Ein Restaurant dass jeden morgen frisch seine Waren bekommt wird die Ware sicher nicht selbst abladen wenn es die Wahl hat. Situationen in denen ein Fahrer ohnehin nötig ist, ich denke da an die Anlieferung mit Kranfahrzeugen z.B. auf Baustellen. Auch die Industrie erwartet in 99% der Fälle dass der Fahrer die Paletten selbst ablädt und wird sicher kein Personal abstellen.

Vor 10 Monate
Herzlich Willkommen
Herzlich Willkommen

Horst Lüning Das ist eine schöne Zukunftsvorstellung die ich mir genauso wie von Ihnen geschildert vorstelle. Aber gerade mit unserer German-Angst kann es noch Jahrzehnte dauern bis autonome LKWs komplett selbstständug Waren von Lager A nach Lager B transportieren können. Und bis dahin wird es immer voller auf unseren Straßen. Ich finde es momentan schon oft unerträglich, auf der Autobahn fahren zu müssen, wo zwei von drei Spuren durch LKWs belegt sind. Das Wirtschaftswachstum trägt ja auch nicht gerade zur Besserung bei.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Das sehen Sie ziemlich falsch. In Zukunft werden die LKW führerlos fahren. In Deutschland und USA gibt es jeweils Hunderttausende zu wenige LKW-Fahrer. Hier habe ich ein Video dazu gedreht: http://youtu.be/5Xqr3BziO3k Und denken Sie daran: Die fahren in Zukunft ohne lokale Emissionen und Großkraftwerke sind 10mal sauberer als LKW. Und dann fahren sie deutlich leiser als die aktuellen Monster.

Vor 10 Monate
Jörg Lehnert
Jörg Lehnert

Sehr geehrter Herr Lüning, danke für ihre interessanten und dezidierten Videos .Da ich ihre soziale und fachliche Kompetenz sehr schätze, würde mich vor dem Hintergrund der Rückschläge und Schwierigkeiten beim Space X Programm die Machbarkeit der Mondlandung im Jahre 1969 aus ihrer Sicht als Luft und Raumfahrtingenieur interessieren. Besonders die Koordinierung  des "Rendezvous " der Landefähre/Rückkehreinheit mit dem im Orbit verbliebenem Raumschiff.Mir geht es nicht um kolportierte Thesen sondern darum: war es in den 60ern technisch überhaupt machbar? Ein ziemlich interessanter Vortrag dazu habe ich ihnen hier verlinkt.http://www.youtube.com/watch?v=DO2GWJrcruUDer Protagonist ist nach eigenen Aussagen ausgebildeter Pilot und weis wovon er redet.mit freundlichen GrüßenJörg Lehnert

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Ja und? Alle Hersteller von Raketen haben/hatten diese Explosions-Probleme. SpaceX ist wie alle anderen großen Launcher bei über 95% Erfolg. Deshalb darf SpaceX jetzt auch US-Militärsatelliten starten. Die vertikale Landung hat SpaceX in NUR!!!! 8 Jahren geschafft. Mittlerweile kann das Blue Origin auch. Aber nicht aus den hohen Geschwindigkeiten bei echten Nutzlaststarts. Alle anderen (Ariane, ULA, Russland, China, Japan, Indien, ...) können das nicht. SpaceX hat schon 55% aller weltweit kommerzieller Starts für 2018 übernommen. Ab 2020 werden sie das Monopol haben. Die Ariane 6 und das SLS-System werden noch mit Regierungsmilliarden gestützt. Das hat in wenigen Jahren jedoch ein Ende.

Vor 10 Monate
Jörg Lehnert
Jörg Lehnert

gut- vor 4 Monaten ist eine Falcon 9 explodiert. Es hat  bei Space X Jahre gedauert bis die Steuerung so weit entwickelt war um eine vertikale Landung zu ermöglichen. Wenn ich mir die fragile Konstruktion aus dem 60 er ansehe, frage ich mich wie das damals möglich gemacht wurde.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Noch ein Wort zu SpaceX. Wo sehen Sie die großen Rückschläge oder Schwierigkeiten? SpaceX ist eine einzige Erfolgsstory. Die haben jetzt ein rundes Dutzend Booster, die die Rückkehr auf die Erde geschafft haben. Die Falcon Heavy fliegt demnächst sehr preiswert, weil zwei von drei Boostern bereits über die ersten Flüge abgeschrieben sind.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Ich habe auch meinen Pilotenschein gemacht. Die Mondlandung war schwierig, aber machbar. Für Verschwörungstheorien bin ich an dieser Stelle nicht zu haben. Wer sich mal die Theorien um die Hohmann-Transfers durchließt und dabei berücksichtigt, dass alles im luftleeren Raum stattfindet, der hat keine Probleme damit, das alles zu glauben. Viel schwieriger war ja die Landung. Da hat man sich anfangs mächtig schwer mit der Vorhersage der Landeellipse getan.

Vor 10 Monate
JumpingFlapjack
JumpingFlapjack

Schon krass was da mit der Elektromobilität abgeht. Dennoch, wenn diese mehr und mehr die konventionellen Antriebssysteme ablöst, gibt es da immer noch das Problem der Energiebereitstellung. Also da muss gewaltig nachgerüstet werden, aber ansonsten finde ich diese Entwicklung, sehr gut. Wenn ich es mir leisten könnte würde ich auch einen Tesla fahren, aber da muss ich wohl noch was warten, bis die Elektroautos günstiger geworden sind, was wohl nur ne Frage der Zeit ist.

Vor 10 Monate
JumpingFlapjack
JumpingFlapjack

Bin gespannt. Ich dachte dabei aber nicht so sehr an die Technologie, wie man die E-Autos mit Energie "betankt", sondern vielmehr mit dem Problem, das die Energienetze den Herausforderungen einer umfangreichen E-Mobilität nicht gewachsen sein könnten. Also zu wenige Kraftwerke, die Leitungsnetze zu wenig ausgebaut usw.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Nö, alles schon da. Am Freitag kommt das passende Video.

Vor 10 Monate
Andreas Lüdke
Andreas Lüdke

Hier Links zu einer schönen Petition falls erlaubt. Sonst bitte löschen ! http://www.youtube.com/watch?v=XKYvWjKK3NU

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Sie haben das wesentliche verstanden. Aber es steckt noch viel, viel mehr dahinter.

Vor 10 Monate
Pascal Conrad
Pascal Conrad

Ein Problem hat der Semi. Seine guten Verbrauchswerte erreicht er nur dank seines hervorragenden Luftwiderstandes. Der ist zwar toll und nicht minder revolutionär, doch hat mit dem elektrischen Antrieb rein gar nchts zu tun. Auch die etablierten LKW-Hersteller arbeiten an LKW, die deutlich windschnittiger sind und haben entsprechende Prototypen schon vor Jahren vorgestellt. Das wird also längerfristig kein Vorteil sein. Überdies hat der Semi ein entscheidendes Problem; das Gewicht der Akkumulatoren wird gnadenlos von der Nutzlast abgezogen und erhöht damit den Cw-Wert pro kg Fracht, weil ein LKW weniger transportieren kann. Das grundsätzliche Problem, dass die Verbrauchsvorteile, welche Elektroautos dank Rekuperation und erheblich besserem Wirkungsgrad im Teillastbereich gegenüber Verbrennern haben, kann der Semi auf der Langstrecke weitaus weniger ausspielen, da auf der Autobahn wenig gebrenst wird und auch Verbrenner-Kfz mittels SuKos Rekuperation beherrschen können und Motoren haben, die mithilfe allermöglichen Kniffe darauf optimiert sind, mittels einer exakt angepassten Übersetzung bei der optimalen Drehzahl bei 80 km/h 40 Tonnen möglichst dieselsparend zu bewegen und dabei teilweise den Carnot-Wirkungsgrad überschreiten können.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Ah ... ein Bedenkenträger. Warum gibt es den windschnittigen LKW nicht bei uns? Warum gelten nach wie vor die Gesetze bzw. Verordnungen mit der Längenbegrenzung? Beim Diesel PKW hat die Lobby (selbe Konzerne) es ja auch geschafft, dass die Regierung das machte, was sie wollte. Also wollten die LKW-Hersteller nicht wirklich. Jetzt werden sie links überholt und haben in absehbarer Zeit nichts dagegen zu setzen. P.S.: Zum Gewicht sieht es so aus, als ob die Zugmaschine nur 500kg mehr Masse hätte als die mit fossilem Antrieb. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. In Deutschland werden wir also nach wie vor von langsamen LKW an Steigungen behindert und müssen riesige Rußfahnen einschnaufen. Bislang hat wohl nur Tesla einen HEPA-Filter gegen diese Krebs-Attacken.

Vor 10 Monate
Ed Sn
Ed Sn

Aber die Ölregierung wird dieses Gefährt aus bremsen

Vor 10 Monate
Wer Woo
Wer Woo

auch magna hat bereits einen elektro lkw! http://steiermark.orf.at/news/stories/2871752/ MAN gibt es denke ich auch http://smatrics.com/news/MAN-baut-Elektro-LKW

Vor 10 Monate
Martin Jendrischik
Martin Jendrischik

Im Video wird so schön drauf hingewiesen, wie hysterisch die deutschen Medien sind - von wegen Tesla sei dem Untergang geweiht usw. Ich habe mir dazu auch ein paar Gedanken gemacht. Ich denke, man sollte Tesla nicht mit typischen Maßstäben alter Autokonzerne messen... Das führt in die Irre. Gedanken dazu hier: http://www.cleanthinking.de/batteriespeicher-tesla-energy-zieht-immer-mehr-projekte-an/

Vor 10 Monate
Jens Müller
Jens Müller

zumindest im Fernverkehr seh ich keine zukunft für dieses konzept weil in der kabine kein bett kein stauraum is für die fahrer sofern das ding also nicht komplett autonom fährt 0 chance im Fernverkehr

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Autonomes Fahren wird bei LKW als erstes kommen. Nur noch 5-10 Jahre.

Vor 10 Monate
Pascal Reinicke
Pascal Reinicke

http://youtu.be/VptDnf3oukg Was sagen Sie zu diesem Gedanken über eine neue potentielle Batterie tech bei Tesla?

Vor 10 Monate
J- Kramer
J- Kramer

Die 1000 Tesla Semi sind nicht fest bestellt. Die Interessenten bekunden ihr Interesse per kleiner Zahlung, die bei Nichtgefallen komplett zurückerstattet wird.  Sozusagen ein Kredit für Tesla, mehr nicht. Hoffentlich geht Tesla nicht Pleite, denn dann werden diese Zahlungen wohl Teil der Insolvenzmasse und sind verloren.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Tesla wird liefern müssen. B2B hat härtere Verträge.

Vor 10 Monate
AdmiralusRealus
AdmiralusRealus

Sehr schönes Video, vielen Dank Herr Lüning! Die Rekuperation ist ein riesen Vorteil der e-Trucks denke ich. Was da bergab an Bremsenverschleiß (und damit auch Staub/Feinstaub) eingespart wird! Während man sich einen guten Teil der Energie vom Bergauffahren wiederholen kann. Kleiner Hinweis zum Platooning des Tesla: Wenn Sie im Video gut hinsehen, fällt Ihnen auf, dass die hinteren Trucks keine Fahrer haben. Ich denke Tesla will hier zeigen, das mit Platooning in Zusammenspiel mit dem Autopilot die Trucks vollautonom einem "Führer" hinterherfahren können. Damit bekommt man dann auch diesen großen Sprung bei der Kosteneinsparung hin. Kombinationen, bei denen mehrere Fahrer sich auf Teilstrecken mit der Führung abwechseln sind da natürlich naheliegend. Wie es mit Schlafkabine oder EU-tauglichkeit (Längenproblematik) aussieht, wird sich zeigen. Beim großen könnte ja ein Bett über der Kabine vorhanden sein, wie bei einem Camper. Dann müssten die Trucker aber vermutlich recht sportlich sein ;) Ob die EU zur Einführung von E-Trucks ihre Vorgaben ändern wird, oder ob es kürzere Anhänger/Container geben wird, oder ob doch Schrankwandtrucks bleiben werden, kann uns wohl nur die Zukunft sagen... Aber EU-Unternehmen haben ja auch welche bestellt, vielleicht wissen die ja was, was wir nicht wissen. Oder sie wollen nur testen.

Vor 10 Monate
koeniglicher
koeniglicher

Und auch ein Model X kann man herrlich missbräuchlich verwenden: http://fortune.com/2018/01/05/tesla-model-x-pull-stuck-semi-snow-covered-streets/ Insofern sollte sich Tesla überlegen, ob sie wirklich jede Schraube "nur" auf den Wert in der technischen Spezifikation auslegen. Sobald es also in den Zugfahrzeug/Nutzfahrzeug-Bereich geht, ist man besser beraten, ruhig die eine oder andere Überdimensionierung auch mal beizubehalten.

Vor 10 Monate
koeniglicher
koeniglicher

Danke für das Video, einige spannende neue Informationen waren dort dabei! BTW: Ich kann gar nicht draufhauen, sondern hatte nur die Zahlen genannt. Aber danke für die Referenz im neuen Video. :-) Das Platooning ist übrigens auch bei Volvo schon länger in Planung/Erprobung. Und früher hieß das schon "elektronische Deichsel". Es scheiterte aber auch am Widerstand der Fahrer und Zulassungsbehörden. Nun ist ein ACC und Notbremssystem der kleinste gemeinsame Nenner, der aber sogar bald Pflicht in Lkw wird. Es gibt übrigens schon große BEV-Lkw der großen Hersteller - aber für den Verteilverkehr bis 26t: Mercedes Urban eTruck - http://www.daimler.com/produkte/lkw/mercedes-benz/mercedes-benz-elektro-lkw.html MAN eTruck - http://www.truck.man.eu/de/de/eTruck.html Was im Video vielleicht noch hätte gezeigt werden können: ein paar Details zum Megacharger von hier: http://www.teslarati.com/tesla-semi-megacharger-charging-port-close-up-look/ http://cleantechnica.com/2017/11/17/tesla-semi-8-charger-holes-800-kwh-battery-tesla-megacharger-1-6-megawatts/

Vor 10 Monate
Jörn Bensch
Jörn Bensch

Volkswagen nutzt Elektroloks für den internen Rangierbetrieb ...selbst bei großen Lasten funktioniert es

Vor 10 Monate
Christoph Kempkes
Christoph Kempkes

Ein LKW, mehrere LKW. Nicht LKWs! LKW Ist die Abkürzung für Lastkraftwagen. Ein Lastkraftwagen, mehrere Lastkraftwagen bzw. Lastkraftwägen (Sprachgebrauch im süddeutschem und österreichischem Raum), nicht Lastkraftwagens.

Vor 10 Monate
Fabian Rus
Fabian Rus

Der Verbrauchsunterschied zwischen dem LKW und ihrem Tesla ist recht normal. Bei den Verbrennern liegt der Verbrauch in ähnlichen Anteilen. Was mich schon länger wütend macht, da dies doch sehr zeigt, dass im PKW Bereich scheinbar Potential verschenkt wird

Vor 10 Monate
Jean Pinot
Jean Pinot

Freut mich, dass Sie ( vielleicht meiner Empfehlung folgend) mein liebstes Video zum Thema Überlegenheit der E-mobilität gesehen haben :)

Vor 10 Monate
TheTruth
TheTruth

0,36 ist der cw-Wert ohne Auflieger. Mit dem gezeigten Auflieger liegt der Zug dann geschätzt bei > 0,45! Ein cw-Wert des Zugs von 0,3x lässt sich nur mit speziellen Aufliegern erreichen, die sich im Transportgewerbe wegen der geringeren Ladekapazität und höheren Kosten nicht durchgesetzt haben. Genausowenig wie die Breitreifen, die Tesla an den Antriebsachsen verwendet! Eine Diesel/Getriebe Kombination liegt bei ca. 1,3t, ein Dieseltank für die Teslareichweite bei ca. 250kg. Herr Lüning, bitte bleiben Sie bei den Fakten! Durch die gewählte 15/23 Untersetzung der Tesla Motoren wird es einige Betriebszustände mit Wirkungsgraden von

Vor 10 Monate
TheTruth
TheTruth

Der gezeigte Auflieger hat ja noch nicht einmal Heckeinzuge respektive volle Seitenverkleidungen. Damit ist es unmöglich auf den angegebenen Wert zu kommen!!! Solche Wertebereiche sind erst mit sog. Delphinbuckel Aufliegern möglich! Ich würde Ihnen dringend raten, einmal ein Wirkungsgradkennfeld eines PSM/HSM zu betrachten! Die von Ihnen genannten Wirkungsgrade gibt es dort wie die 45% beim Diesel nur in einem begrenzten Last/Drehzahlfeld: http://docplayer.org/docs-images/51/28537446/images/28-0.png Die von mir erwähnten Bereiche minderer Wirkungsgrade gibt es bei Beschränkung auf nur 2 Untersetzungen im realen Betrieb! wirklich!

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Ziemlich viel Unwissen, was Sie hier verbreiten. Den c2-Wert von 0.36 kann man natürlich NUR mit dem Trailer erreichen. Es gilt der alte Spruch: Länge läuft. Mit dem Öltank für die Dieselmotoren und der erforderlichen Menge für die Reichweite des Tesla haben Sie recht. Ich kenne aber Niemanden, der mit wenig Öl im Tank fahren würde. Bei den Wirkungsgraden sind Sie völlig auf dem Holzweg. Wir sprechen bei den beiden Übersetzungen von Wirkungsggradbereichen von 0,94 bis 0,96.

Vor 10 Monate
Ministerium für Hassredebekämpfung
Ministerium für Hassredebekämpfung

Herr Lüning, die Mehrzahl von LKW ist LKW. ;D Ich weiß, Klugscheißerei.

Vor 10 Monate
mraty
mraty

Unglaublich wie viele Leute an diese Märchen glauben, damit Tesla irgendwelche Trucks 2019 liefern kann, müssen schon heute die Produktionsanlagen stehen, alleine für die ganze Genehmigungen brauchen die zwei Jahre. Tesla ist schon 14 Jahre alt, also kein Start Up, wie viele behaupten und hat bis dato mit Verkauf von Autos kein Cent verdient, woher die weitere Milliarden für die Trucks-Produktion, Roadster-Produktion, Solar Ziegelproduktion kommen sollen ist mir ein Rätsel. Tesla ist viel mehr im Show Business als im Automobil Business.

Vor 10 Monate
Don
Don

Ich habe beim schreiben gewusst, der wird Enron und Madoff bringen. Und tatsächlich, sie liefern ! Ich habe jetzt keine Zeit. Aber vielleicht schreibe ich ihnen nochmal einen Vers. Kanns aber nicht versprechen.

Vor 10 Monate
mraty
mraty

Ach so und Ihre Argumentation lautet, wenn es schon (große) Investoren in Tesla gibt, dann muss auch mit der Firma alles stimmen, sonst gäbe sie nicht? Tja Bernie Madoff, WorldCom, Enron hatten auch (große) Investoren und was ist daraus geworden wissen wir alle. Tesla ist eine Showveranstaltung in dem Sinne, dass vieles was dort erzählt wird, einfach nicht stimmt. Ich sage nur Solarzellen: gehen Sie zwei Jahre zurück und schauen Sie, was da versprochen und gefeiert wurde. Mit den LKWs ist das gleiche Geschichte, damit Telsa 2019 LKW liefert, müssen schon heute die Produktionsanlagen stehen, dafür gibt es nicht mal Genehmigungsverfahren, welche allein zwei Jahre dauern.

Vor 10 Monate
Don
Don

@mraty Ihre Argumentation ist relativ leicht aus den Angeln zu heben. Warum liegt die Tesla Aktie nicht bei 10$, oder bei 1$ ? Warum haben die einen Börsenwert von 50 Mrd.? Auch wenn viel Kapital einen Hafen sucht, Sie dürfen mir glauben, keiner dort sucht einen Platz um Geld zu verbrennen. Meinen Sie im Ernst, grosse Investoren stecken in das, was Sie mehr oder weniger, als eine Art riesige Showveranstaltung beschreiben, riesige Summen, weil Sie meinen, die können etwas nicht durchschauen, was Sie meinen durchschauen können? Für Tesla gibt es im finanziellen Bereich nur einen Punkt, der wirklich wichtig ist. Und der ist, erst wenn die Produktion von Model3 rund läuft, und 6-stellig geworden ist. Das heisst an den Jahresenden 2018 und 2019. Oder von mir aus Mitte 2019. Dann, und erst dann, frage ich als Investor, "Wie sieht unter diesen Produktionsbedingungen der Profit pro verkauftem Fahrzeug aus". An diesen Punkten fängt die Sache an für Tesla ernst zu werden. Je nachdem, was da raus kommt, ist das Resultat dann gut, durchwachsen, oder nicht gut. Und die Investoren werden entscheiden ob sie das in Ordnung finden, oder eventuell anfangen abzuspringen. Das muss man einfach abwarten. Da helfen keine Vermutungen.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Wieder viel Halbwissen. Dow +22,3%, NASDAQ +29%, Tesla +21,4% Die liegen nicht viel auseinander. Ziehen Sie von den zutreffenden Indizees mal die FANG-Aktien (Facebook, Amazon, Netflix, Google) ab und dann sehen Sie mal zu, wie sich Tesla im Vergleich zum Rest der Börse geschlagen hat. Kein Grund für Investoren, nicht auf Tesla zu setzen. Auch beim Autonomen Fahren sind Sie völlig auf dem Holzweg. AUDI hat Level 3 bis 60km/h angekündigt. Aber mittlerweile (meines Wissens) bis Ende 2018 verschoben. Google war (nicht ist) im Stadtverkehr von LA bei Level 5. Aber die Autos lassen sich nicht kaufen. Ich bin bei Ihnen, was die verfrühten Ankündigungen von Tesla angeht. Aber Tesla ist das einzige Unternehmen, das Akku, Motor und Betriebssystem in einer Hand hat. Alle anderen müssen jede Menge zukaufen. Das drückt die Wertschöpfung und macht die Konzerne abhängig von Zulieferern, die sich seit dem Prevent-Skandal und den Selbstanzeigen beim OEM-Kartell nicht mehr erpressen lassen. Wir werden sehen, wer zuerst elektrisch automatisch fährt. Mein Tipp geht in Richtung Daimler.

Vor 10 Monate
mraty
mraty

Herr Lüning, Sie vergleichen immer Tesla mit Google und Amazon. Amazon und Google haben nie Dividenden ausgeschüttet, das ist völlig richtig, aber Google, Amazon, Facebook verdienen schon lange Zeit Milliarden und die wachsen und wachsen. Tesla hat noch kein Cent verdient, dafür aber Milliarden Steuergelder kassiert. Laut Aussagen von Musk vor drei - vier Jahren, müsste Tesla schon heute Geld verdienen. Neulich hat er gesagt, dass dies bis 2020 nicht der Fall sein wird. In 2020 wird 2025 sagen. Es gibt reiche Investoren ja, aber jeder Investor will irgendwann mal Return sehen. Im letzten Jahr ist der Markt (NASDAQ und Dow Jones) viel stärker als Tesla gewachsen. Die Luft ist langsam raus. Wie viele schon vorhergesagt haben, denke ich auch, dass Musk sich bald als CEO zurückziehen wird, damit er seine Anteile noch vor der Pleite veräußern kann. Ich denke spätestens dann sollen die Alarmglocken auch bei Ihnen hochgehen. Sie sind ein kritisch denkender Mensch, ich weiß nicht warum Sie bei Tesla einfach alles blind glauben, was von Musk erzählt wird. Außerdem ist Tesla bei dem wichtigsten Thema der Zukunft in der Automobilbranche nicht führend: das Autonome-Fahren. Da ist Google schon bei Level 4, Audi und Nissan bei Level 3, Tesla ist noch bei Level 2. Die Batterie Produktion und das Know How kommt von Panasinic. Über die Effizienz der Produktion will ich gar nicht sprechen, die ist bei Tesla grauenvoll. Über der ständigen Drain von Führungskräften bei Tesla genauso. Die Liste ist lang und wächst weiter. Über die dubiose Übernahme der pleite-gegangenen Solarcity auch nicht.

Vor 10 Monate
Abendschnee
Abendschnee

oh GoGreen kostenlos für den Kunden mit drin beim Versand von Whisky.. prima zu hören. Ich werde mir auch mal ein kleines Fläschen bestellen, bin absoluter Whisky Anfänger und weiß noch überhaupt nicht ob mir das Zeuch schmeckt, trinke gerne mal ein halbes Glas Rotwein und würde vielleicht auch mal einen Whisky nippen, mal sehen was ich da von Ihnen nehme?

Vor 10 Monate
Bobby Gertsch
Bobby Gertsch

Genial der Vergleich mit dem Whiskyfass als optimierter Inhaltsträger. Einfach und verständlich. Darum gucke ich diesen Kanal, typisch Lüning 😉👍🏻

Vor 10 Monate
Straub Dominic
Straub Dominic

Werden dann bei den Megachargern einfach PowerPack's integriert, um das Netz ggf nicht zu überlasten (falls 2,3,5 oder 10 Semi dran hängen)? Vielen Dank für das sehr informative Video Herr Lüning

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Das weiß ich leider nicht. Man kann hier nur nach Norwegen blicken, wo eine Fähre heftigst geladen wird. Da gibt es Zwischenspeicher. Für die gängigen Pausenzeiten (Trucker wollen kommunizieren) muss man mehr als einen Durchschnitt über Akkus vorhalten.

Vor 10 Monate
Don
Don

Herr Lüning, vielleicht machen Sie mal ein Video zu den Kapazitätsentwicklungen der grossen Player in der Cell/Batterieherstellung(Korea). Und wie abhängig deutsche Hersteller davon sind. Es gibt hier einen Beitrag, indem der Schreiber meint, die deutschen Hersteller hätten für ein E-Auto bereits alles in der Schublade - und könnten ab 2019 so richtig los klotzen wenn sie nur wollten. Nur Gigafactories, haben sie halt nicht in den Schubladen. Wie schätzen Sie mögliche Stückzahlen in den nächsten Jahren ein ?

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Die Asiaten rücken jetzt an Westeuropa ran. Es sind größere Fabriken in Polen und Tschechien geplant. Sie kommen an Gigafactories zwar nicht ran, aber immerhin.

Vor 10 Monate
Jonas M
Jonas M

wie entspannt es sein kann, einfach mal so ein Video im Hintergrund zu hören.

Vor 10 Monate
Andreas Dirsat
Andreas Dirsat

In welchem Zeitraum sind die LKWs gebaut worden? Halbes Jahr? Tesla schafft es noch nicht einmal in einem Quartal 2000 Autos zu bauen. Im letzten Quartal 2017 hat Tesla 1550 Tesla s gebaut. die Investoren werden langsam aergerlich. Mal sehen wie lange der Atem noch reicht, wenn keine neuen Investoren kommen. Hochgerechnet auf 2017 sind also nicht einmal 7000 Tesla S in 2017 gebaut worden. Mich wuerden mal die Stueckkosten von den Wagen interessieren und ob an dem Auto ueberhaupt ein Dollar ueber bleibt.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Ihre Zahlen sind vollkommen falsch. 2017 wurden über 100.000 Model S und X verkauft. Der Anlauf von Model 3 ist langsam. Geht aber deutlich aufwärts. Mich würden 250.000 Einheiten in 2018 nicht überraschen. Hier der Artikel über die Zulieferer, die jetzt 'Gas' geben: http://electrek.co/2017/12/14/tesla-model-3-production-increasing-to-5000-units-per-week-suppliers/

Vor 10 Monate
Mike Paulsen
Mike Paulsen

Hier mal einige Verschwörungstheorien zum wirklich ersten Auto von Tesla http://www.youtube.com/watch?v=86vPkASnu8k

Vor 10 Monate
ctwelt
ctwelt

MAN hat meines Wissens auch einen eTruck.

Vor 10 Monate
Schnabel Tasse
Schnabel Tasse

Ich denke, für den privaten Gelgenheitsfahrer (7 t km/a) werden wir noch lange Zeit Verbrenner auf den Straßen sehen. Für eine derart geringe Kilometerleistung sollte ein schlicht gestalteter Verbrenner kostentechnisch unschlagbar sein. Für Taxis/mobile Pflegedienste könnten Hybride auch noch interessant sein: große Laufleistung, viel Stadt. Bei den LKW's, vor allem bei Kurz-/Mittelstrecken sollten E-LKW's unschlagbar sein. Das größte Problem bei der Durchsetzung wird aber die Ladeinfrastruktur sein. Das muß ja von vornherein klappen, ansonsten stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit erst gar nicht.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Bei Taxis, mobilen Pflegediensten und anderen gewerblichen Nutzern wird es am Schnellsten mit der E-Mobilität gehen. Weil die Gesamtkosten bereits heute pari sind und in Zukunft E-Autofahren viel billiger sein wird. Bei bekannten Fahrtstrecken gibt es keine Reichweitenprobleme und es rechnet sich sehr schnell.

Vor 10 Monate
Norbert Weber
Norbert Weber

@Horst Lüning Beim Dieselmotor kann auf jeden Fall mit mehr als 1 to Gewicht gerechnet werden. Aktuell liegt das Trockengewicht (ohne Öl und Kühlwasser) bei Scanja Motoren (360 bis 730 PS) zwischen 1020 und 1380 KG.Die Getriebe liegen zwischen 500 bis 700KG Nikola Motor geht erst 2021 in Serienproduktion, so der Brennstoffzellenlieferant aus Schweden. Zitat aus http://www.powercell.se/news_head Nikola Motor Company has previously appointed PowerCell Sweden AB (publ) as primary supplier of fuel cell stacks. PowerCell has now received a test order for the PowerCell S3. Nikola Motor Company is a US based company that will build emission free trucks powered by fuel cells. The first trucks are scheduled for full production in 2021 and in November, PowerCell announced that the company was designated as the primary supplier of fuel cell stacks. PowerCell has now received its first test order of PowerCell S3, which will be installed in Nikola Motors test vehicles. Deliveries from PowerCell starting during the second quarter of 2018.... Das dürfte nicht leicht werden für Nikola. Wenn überhaupt kann Nikola nur auf der Langstrecke Kunden finden.

Vor 10 Monate
Rick Shiraz
Rick Shiraz

http://www.youtube.com/watch?v=xzXAZad3TcE Anschauen und eine Meinung bilden ... E - wird kommen, aber nicht so schnell wie immer angegeben wird.

Vor 10 Monate
user299792
user299792

Ach der Professor Sinn. Der Mann hat das Problem, dass der nicht "outside the Box" denkt und nicht über den Tellerand bzw. nicht aus seinem Elfenbeinturm schaut.

Vor 10 Monate
Stefan Hofmann
Stefan Hofmann

Die Mehrzahl von LKW ist LKW und nicht LKWs, Herrr Lüning. ;-)

Vor 10 Monate
RRinaxx
RRinaxx

Tesla soll erstmal das Model 3 in Stückzahlen bauen, bevor sie die LKW bauen wollen. Dazu sind die Vorbestellungen eigentlich verbindlich ? Glaube nicht, da ist dann auch schnell abbestellt

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Falsche Denke. Wir leben in nichtlinearen Zeiten.

Vor 10 Monate
Heinrich Schmitz
Heinrich Schmitz

Was hat er nur für eine Verwandschaft, mit derart mächtigen Stromaggregaten.. Vermutlich hat Herr Lüning sogar einen Bunker im Garten

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Nein, aber der Nachbar. Und den hat der Staat in den 70ern bezahlt. Die Nachbargemeinde St. Heinrich hat als einzige Gemeinde in Deutschland einen Atombunker.

Vor 10 Monate
himmelblau
himmelblau

Wie hoch sind denn Leergewicht und Nutzlast? Finde da nix.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Außer dem Gesamtgewicht wurde nichts gesagt.

Vor 10 Monate
Frisch TV
Frisch TV

@Horst Lüning Technisch ist die Zukunft sehr interessant. Gerade was E-Mobilität angeht. Nehmen wir das Beispiel eines Versandbetriebes. Der große Semi-Truck übernimmt (irgendwann auch komplett autonom) die großen Strecken. Lokal in den Städten übernimmt der (Post-)Scooter. Und für den Weg vom Postscooter zum Haus oder zur Wohnung fährt entweder eine kleine Drohne (vom Look her eine Kühlbox auf 6 rädern) (ZF hat hier etwas entworfen) oder ein Quadcopter für höhere Gebäude. den Scanner für Unterschrift packt man ans Gehäuse des ganzen.

Vor 10 Monate
Joh Jac
Joh Jac

Tesla als Pioneer der Elektromobilität hats verdient.

Vor 10 Monate
Cid2100
Cid2100

Gerade bei Elektromotoren ist es deutlich günstiger deutlich Leistungsstärkere Motoren zu nehmen. Beim Dieselmotor kostet jedes KW gerne mal 100 Euro im LKW - Bereich (hier werden übrigens aktuell kaum die Leistungsfähigsten Modelle der Hersteller von den Spediteuren gekauft, weil es einfach zu Teuer ist). Für Elektromotoren muss nur der Akku genug hergeben können, was kein Problem sein sollte, wenn der groß genug ist. Der Vorteil ist dann eine hohe Spitzenleistung, aber auch höher mögliche Rekuperationsleistungen, was im LKW sich lohnen könnte. Warum sollte Tesla einen LKW bauen mit ähnlich viel Leistung wie Verbrenner, wenn technisch und wirtschaftlich deutlich mehr möglich ist? Diese enorme Leistung ist an sich absehbar. Und die Tatsache, dass elektrische Gabelstapler sich schon seit Jahren bewährt haben (und zwar mit Bleiakkus!) zeigt doch, dass hier richtiges Potenzial vorhanden ist in Arbeitsmaschinen, die sich rentieren müssen.

Vor 10 Monate
mrebholz
mrebholz

Hat schon mal jemand den Volks(wagen) wirtschaftlichen Schaden ausgerechnet? Um Deutschland und seine vielen Dumm-jobs zu retten, sollten wir alle unsere Heizungen wieder auf Kohle umstellen und am besten, die Dampfmaschine wieder einführen, das schafft Arbeiterkräfte. Bloß keine KI, keine Roboter, keine selbstfahrenden Autos. Dummensteuerland weiß gar nicht mehr, wie es in Zukunft seine Einnahmen generieren kann, um sie an Unbedarfte umverteilen zu können.

Vor 10 Monate
Kumamon Kumamoto
Kumamon Kumamoto

Der Lüning ist der Beste!

Vor 10 Monate
Flight Fashion
Flight Fashion

Die „Totholzmedien“ (Zitat Horst Lüning) überschlagen sich gerade mit Abgesängen auf Tesla. Derweil hat mir meine Freundin ein T-Shirt geschenkt. Aufschrift: „Model S3XY“

Vor 10 Monate
Andreas Dannhauer
Andreas Dannhauer

Lustiger Weise könnte ein Tesla Semi sogar Strom produzieren, wenn er Lasten vom Berg ins Tal fährt und leer wieder zurück. Bei der bösen Eisenbahn funktioniert das jedenfalls.

Vor 10 Monate
Andreas Schäfer
Andreas Schäfer

Nochmal auf den Punkt gebracht ... wieso sollte es bei einem vernünftig ausgebauten Megacharger Netzwerk *kein* "General Purpose"- LKW werden ? Ich sehe da keine Hürde.

Vor 10 Monate
Andreas Schäfer
Andreas Schäfer

Beim Unveiling Event wurde gesagt, dass die Megacharger über Solar und Powerpacks versorgt werden. Das Netz hat also nur sehr bedingt, bestenfalls übergangsmäßig, was damit zu tun. Ebenso wurde beim Event gesagt, dass man, wie bei den Consumer Produkten, keine Einschränkungen über die Wahl der Fahrstrecke haben wird. Siehe http://youtu.be/s_8ToNr6p6o?t=14m12s

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Es ist unsere Energieversorgung, die da nicht mitmacht. Private E-Autos werden zu 90% zu Hause in der Nacht geladen. In der Nacht läuft das Netz mit 25%. Wenn man nun am Tag zur Spitze über Mittag alle LKW laden will ... dann muss man all diesen Strom in der Nacht zwischengespeichert haben. So einfach wird das nicht.

Vor 10 Monate
Rolf Ruisinger
Rolf Ruisinger

Wieviel Schwächung im Marktanteil werden die deutschen Hersteller vertragen können ohne pleite zu gehen?

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

25-33% würde ich mal schätzen. Das geht aber nie so schnell und man kann vorher schon die Bremse anziehen und den Gürtel enger schnallen.

Vor 10 Monate
Rolf Ruisinger
Rolf Ruisinger

Der Dominoeffekt beim Fahrzeugbau. Wer wird als erster fallen bei abnehmendem Marktanteil der Verbrenner, die Zulieferer oder die Hersteller? Ich vermute es werden die Zulieferer sein, die dann den Rest zu Stillstand bringen.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Die Hersteller haben in der Finanzkrise, als Niemand mehr Autos kaufen wollte, Schutzschirme über Zulieferer, die sie ansonsten auspressen, aufgespannt. Wer keinen Schutzschirm (Kreditzusagen) bekam, ging pleite. Es werden definitiv die Zulieferer sein, die über die Wupper gehen.

Vor 10 Monate
Rolf Ruisinger
Rolf Ruisinger

Gibt es schon eine Entscheidung zur Batteriezellenproduktion in Deutschland? Oder hofft man auf chinesische Zulieferer?

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Es gibt Ansätze. Aber für die benötigte Menge ist nicht mal ansatzweise etwas zu sehen.

Vor 10 Monate
hdRageSc2
hdRageSc2

Ich glaube ich mache noch mal eine Ausbildung als LKW-Fahrer...

Vor 10 Monate
GRyder261
GRyder261

hdRageSc2 und 2 Jahre später bringt tesla den vollautonomen lkw raus. 😉

Vor 10 Monate
N K
N K

Zur Info: LKWs haben keine Automatik mit Planetengetrieben.

Vor 10 Monate
crossilxxv
crossilxxv

Hallo Herr Lüning. Wie immer super Hypothesen, die auch zielstrebig abgeprüft werden. Hieße die Revolution bei E-LKWs das Ende der Bahn? In Städten (Großraumanbindung im Umkreis von z.B. 50km) würde der Schienenverkehr wohl - als Ergebnis dieser Betrachtungen - als U+S-Bahn noch seine Berechtigung erhalten. In der Fläche sollte dann ja ein Bahnsterben ersetzen, oder? Vorteil: Die Schienenwege (Lebensadern der Versorgung und Verbindung) wären somit in etlichen Jahren oder Jahrzehnten frei. Von diesen vorhandenen Hochspannungsleitungen könnten dann auch die "E-Trucks" versorgt und getankt (ich verwende dieses Wort auch beim Strom aufladen) werden - tlw. auch schon über Jahre im Parallelsystem (Bahn nimmt weniger Strom ab, dafür wird dorf mehr für Megachargern bereit gestellt). In den alten bestehenden Bahntrassen könnten somit idealer Weise Hyperloopstrecken (jetzt mal visionär gedacht; ober- und unteridrisch ... evtl. in 2 Etagen mit verschiedenen Durchmessern) entstehen. Das wäre doch gerade in D interessant (um jetzt mal zu untertreiben), wo es heutzutage locker über eine Menschen-Generation lang dauert, um eine ... nur eine (!) ... neue Infrastrukturstrecke durch D (Straße, Schiene, Stromleitung) zu planen und zu bauen. Zuletzt haben wir es ja bei den Funkfrequenzen fürs TV gesehen, dass alte Standards auch mal schnell abgeschafft werden und für neue "revolutionäre" Verfahren frei gegeben werden. Ist die Bahn zukünftig ein "toter Gaul, der bald nicht mehr geritten wird"? Sollte man die finanziellen Mittel in dem defizitären System eher kontinuierlich reduzieren? Danke!

Vor 10 Monate
crossilxxv
crossilxxv

P.S.: ... und sind "Oberleitungs-LKWs" somit nicht eine "Totgeburt"?

Vor 10 Monate
Speedwagon1983
Speedwagon1983

bei Drehzahl Null wird er nicht die volle beschleunigung haben, allein schon zur Materiaschonung sind die gedrosselt

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Sehe ich auch so.

Vor 10 Monate
Bernhard Richter
Bernhard Richter

UPS hat eine Flotte 108000 LKW. Wow hier wartet ein großes Geschäft !

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Wenn er seine Ansagen einhalten kann. Hier gilt es nicht Early Adaptor oder Fanboys zu rekrutieren. Hier muss Geld verdient werden.

Vor 10 Monate
NuklearAusstiegJetzt
NuklearAusstiegJetzt

Während das Auto mit seinen vielen beweglichen Teilen geradezu die begrenzte Nutzung einzelner Teile herausfordert ... um einen Servivcebedarf zu simulieren, geht Tessla mit seinen Produkten scheinbar den anderen Weg ... um gerade durch Zuverlässigkeit einen erheblichen Wettbewerbsvorteil einzufahren. Damit ist Tesla auch im Hinblick auf lange Laufzeiten unschlagbar, denn unabhängig von den Emissionenund der ungewissen Entwicklung bei den fossilen Rohstoffen (Peak-Oil) kann niemand mehr auf die nächsten 15 Jahre voraus planen. Das wird uns von Politik und Wirtschaft verschwiegen. Wer heute z.B. eine neue Heizung für sein Haus plant, der ist gut beraten einen Mix zwischen PV und Wärmetauscher zu installieren, denn niemand kann angesichts China, Indien und anderer Nutzern zuverlässige Prognosen darüber machen ...

Vor 10 Monate
derewo x
derewo x

LKW elektrisch ist ein deutlich größeres Problem für die Verbrenner als die normalen PKW. Wenn sich die electro LKW rechnen und sogar billiger werden, wird der Dienstwagen sehr schnell folgen. Die meisten Menschen rechnen nicht sauber für den privaten Wagen, die meisten haben Angst vor der Reichweite. Ich denke es wird ab 2020 sehr schnell gehen und wir sind über Nacht voll elektrisch.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Die Frage nach den Staatseinnahmen ist mit der Genehmigung der deutschen 'Ausländer-'Maut durch die EU bereits beantwortet. Man nimmt dann halt auch den Deutschen.

Vor 10 Monate
derewo x
derewo x

Horst Lüning Richtig, nur werden sich die großen nicht geschlagen geben. Das Geld ist da und die großen werden schnell aufholen. Der Vorteil der großen (nicht nur der deutschen), die Kette der Zulieferer steht und die haben die Massenproduktion im Griff. Es wird spannend die nächsten Jahre und ich freue mich schon drauf meinen AMG gegen einen electro flitzer zu tauschen. Die Tesla Modelle sagen mir noch nicht zu. Was mich wirklich interessiert, wie regelt der Staat die Steuerausfälle? Wird dann die Steuer explodieren, oder wird das laden zuhause verbotenen und extreme Steuern auf autostrom draufgepackt? Was machen die ganzen Öl Firmen wenn keiner mehr das Öl haben will? Spannende Fragen und viele Antworten.

Vor 10 Monate
Horst Lüning
Horst Lüning

Und wer dann liefern kann, macht den Reibach.

Vor 10 Monate

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